Verletzte bei Unglück mit Nilschiff
MS King Tut IV mit verletzten Passagieren
Das Nilkreuzfahrtschiff MS King Tut IV ist bei einer Nilkreuzfahrt vor auf dem Weg von Luxor nach Kairo vor Kena mit dem Sonnensegel gegen eine Brücke geprallt. Der Mast des Sonnensegels stürzte auf die an Deck befindlichen deutschen Touristen und die Besatzung. Bei dem Unfall kam nach Medienberichten ein ägyptischer Steward ums Leben, 14 der insgesamt 68 deutschen Passagiere der Nilkreuzfahrt wurden verletzt - zwei davon schwer. Auch verletzt wurden fünf Besatzungsmitglieder und zwei ägytische Soldaten, die sich zur Sicherheit an Bord aufhielten.
Die Verletzten sind zwischenzeitlich in einem Krankenhaus in Luxor behandelt worden.
Nach Angaben von Phoenix Reisen, für die die MS King Tut IV unterwegs ist, kam es zu dem Unfall vermutlich, als das aufgespannte Sonnensegel des Schiffs gegen die Brücke geprallt ist. Offenbar seien Gäste, die sich auf dem oberen Deck aufhielten, dann von dem abgebrochenen Segel getroffen worden. Andere Fahrgäste im Inneren des Schiffes seien unversehrt geblieben. Das von der Shalakamy Nile Fleet betriebene Nilkreuzfahrtschiff selbst sei nicht schwerer beschädigt.
Die Reise von Luxor nach Assuan werde jetzt mit einem Ersatzschiff fortgeführt.